So. 10. August Dr. Motte @ Berlin bewegt sich – für Tibet / Berlin ufaFabrik

29 07 2008

Berlin bewegt sich – für TIBET

Großes Benefiz-Sommerfest & Party für Tibet

am Sonntag, 10. August 2008 in der ufaFabrik Berlin, Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin / Tempelhof

Die Veranstaltung ist ein Benefiz für die TibetanChildren’s Villages-Projekte (TCV) des DANA e.V. München/ www.dana-ev.de.

Die Künstler/Innen treten kostenlos auf. Der gesamte Erlös kommt direkt tibetischen Flüchtlingskindern zugute.

Vor der Kulisse der ehemaligen Filmschatzkammern der UFA werden Hollywood-Schauspielerin und Tibet-Aktivistin Yangzom Brauen und der Berliner Entertainer & Sänger MichiMC durch das Programm ab 15 Uhr führen und uns auf eine musikalische Reise über 5 Kontinente um die ganze Welt führen – als Zeichen der weltweiten Solidarität mit dem tibetischen Volk.

Zur Party ab 22 Uhr wird u.a. Dr. Motte, der Erfinder der Loveparade auflegen.

Mit unserem Event unterstützen wir damit auch die weltweite Protest-Aktion „A CANDLE FOR TIBETwww.candle4tibet.org anlässlich der Eröffnung der Olympischen Spiele in Beijing.

Nach alter Tradition wird in Tibet das „Fest des Gesangs, der Oper und des Theaters“ über mehrere Tage gefeiert, was nach unserem Kalender auf einen Zeitraum zwischen August und September fällt. Wie das Tibetische Volk feiern wir dieses Fest mit Musik/ Konzerten, Film/ Videos, Infos und Party-DJs.

Das Event bringt uns die Kultur und Traditionen des tibetischen Volkes näher und steht für Toleranz, Freiheit und Frieden in der ganzen Welt!

Mit dieser Party wollen wir auch an das Schicksal Tibets erinnern und anlässlich der Olympischen Spiele in Beijing ein an China gerichtetes Zeichen setzen, die Menschenrechte und Freiheiten einzuhalten.

Durch die zunehmende Chinesisierung in allen Lebensbereichen fällt es den Tibetern immer schwerer ihre eigene Kultur zu leben, was bis dahin führt, dass immer weniger Tibeter ihre eigene Sprache beherrschen. Deshalb unterstützen wir speziell Tibetische Flüchtlingskinder und -jugendliche in Indien darin, ihre Kultur unbeeinträchtigt von politischen Strömungen zu leben. Durch die jahrelange Hilfstätigkeit des DANA e.V. ist gesichert, dass die Hilfe wirklich direkt und uneingeschränkt den Kindern zugute kommt.

Feiern auch Sie mit uns und helfen Sie mit! Berichten Sie über unser Benefiz-Event!

TashiDelek & Tschaa – PheNang – Danke & Herzlich Willkommen!

PROGRAMM

Moderation:

Yangzom Brauen www.yangzombrauen.com & MichiMC www.memak-entertainment.com

Im Programm ab 15 Uhr wirken mit:

  • Bo Sung Kim (Korea/ Asia) – Changgo-Traditional Korean Drums

Ab 22 Uhr Party – Line Up:

Visuals: by Store Dubiné www.dubine.com

Während des Festes gibt es einen BAZAR mit Info-und Verkaufsständen, Kinderprogramm und Kinder-Attraktionen.

Im Theatersaal läuft zur Veranstaltung ein Film-/ Videoprogramm mit Filmen u.a. von Kurt Frischknecht, Thomas Wilke, Angelique & Michael Pakleppa, Inka Jochum, Andrea Bakos und Stor Dubiné.

Infos zum Event finden Sie u.a. auf folgenden Websites:





Chinesische Sicherheitskräfte schießen auf Mönche des Klosters Dzogchen in Derge

22 07 2008

das kam eben per email rein…

Zuverlässigen Quellen zufolge sind bei einer Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und Mönchen des Klosters Dzogchen im Bezirk Derge (chin. Dege), Tibetisch-Autonome Präfektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, eine ganze Reihe von Mönchen verletzt worden.

Militäreinheiten, die seit dem 10. März 2008 im Kloster Dzogchen Quartier bezogen hatten, waren zum Zeitvertreib in den nahegelegenen Wäldern auf Jagd gegangen. Rücksichtslos jagten sie das Wild in einem Gebiet, das den tibetischen Nomaden aus Beyul Demo Jong (oder Dzogchen Rudham Lung) als eine heilige Stätte gilt. Die Soldaten verkleideten sich sogar als Tibeter, um kein Aufsehen zu erregen.

Da ein solches Verhalten sowohl den Gepflogenheiten und der Ethik der Tibeter widerspricht als auch eine Übertretung der örtlichen Gesetze darstellt, versuchte ein ortsansässiger Lama aus Rudham Lung, der sich gerade in Klausur befand, die Soldaten von der Jagd abzuhalten. Statt auf seine Mahnung zu hören, schlugen sie so brutal auf ihn ein, daß er beinahe gestorben wäre. Als die Mönche des Klosters Dzogchen von diesem Zwischenfall erfuhren, reichten sie am 18. Juli eine Beschwerde bei der Gemeindeverwaltung ein. Die Offiziellen wiesen diese jedoch zurück und stießen statt dessen Drohungen gegen sie aus. Bei dem darauf folgenden Tumult begannen die chinesischen Offiziellen auf die Mönche zu schießen, wobei viele von ihnen verletzt wurden, darunter auch Thromtha Khenpo Tsering Sangpo, derzeitiger Lopon (Lehrmeister oder Acharya) des Klosters. Viele der Mönche trugen Knochenbrüche davon. Es ist noch nicht bekannt, ob es bei dem Zwischenfall Todesopfer gegeben hat. Durch die Intervention von Kyabje Pema Kelsang und weiteren Lamas des Klosters kehrte schließlich wieder Ruhe ein. Dennoch bleibt die Situation aufgrund der Verstärkung der chinesischen Sicherheitskräfte angespannt. Das Kloster zählt rund 200 Mönche in seinen beiden Niederlassungen.

Den Mönchen und Nonnen der Klöster Trehor Chokri, Ngango und Kharser, alle im Bezirk Drango (chin. Luhuo) in der Tibetisch-Autonomen Präfektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi), die auf eine Reihe von friedlichen Protestaktionen hin unter dem Druck der darauf durchgeführten „Patriotischen Erziehungs-Kampagne“ ihre
Klöster verließen, wurde nun von den örtlichen Behörden befohlen, in ihre jeweiligen Klöster zurückzukehren. Außer ein paar Klosterverwaltern und einigen älteren Mönchen sind diese Klöster vollkommen leer. Die Behörden bestellten nun alle höherrangigen Mönche und Verwaltungsräte der Klöster ein und beauftragten sie, dafür zu sorgen, daß die Mönche und Nonnen in ihre jeweiligen Klöster zurückkehren; anderenfalls hätten sie mit einer Bestrafung zu rechnen. In der Verlautbarung, die die Behörden kürzlich veröffentlicht haben, wurden sie zudem aufgefordert, für das Verhalten der Mönche und Nonnen in ihrer Obhut zu garantieren.

Bereits am 26. Juni veranstalteten die Mönche des Klosters Trewo Pal Ngagyur Khedrup Norsang Ling im Bezirk Drango (chin. Luhuo) eine friedliche Demonstration in der Gemeinde Dadho und verteilten dabei Flugblätter, auf denen sie ein unabhängiges Tibet forderten und Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama ein langes Leben wünschten. Sie riefen außerdem Slogans. Die Mönche wurden identifiziert als Khepa, Thinlay Dorje, Rinchen Dorje und Gonpo. Es gelang ihnen, zu flüchten, und es wird vermutet, daß sie sich in den nahegelegenen Bergen versteckt halten und den Behörden noch nicht in die Hände gefallen sind.

Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden
Forderungen anzunehmen:

1) unverzüglich unabhängige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;
2) unverzüglich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gewähren;
3) unverzüglich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;
4) unverzüglich für die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;
5) unverzüglich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu ermöglichen;
6) die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen Gütern sicherzustellen.

Übersetzung: Melanie Pelka, Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching

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* Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
* Arbeitsgruppe München
* Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München
* Tel (+49 89) 811 35 74 oder (+49 40) 480 80 77 (Angelika Mensching)
* tibet(@)igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html
* Spendenmöglichkeit: IGFM München,
* Kto 158393803, Postbank München, BLZ 700 100 80
* IBAN DE71700100800158393803 – BIC PBNKDEFF
* Bei den Übersetzungen handelt es sich um nicht-authorisierte.
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Dr. Motte Vinyl Charts Mai 2008

30 05 2008

here are my dr. motte vinyl charts mai 2008 4 u

act – tracklabel

01dr. motte & marc van linden – wackelpeter – farbenfroh

02dr. motte presents rob e – spacebrause  ep – praxxiz

03andrey zots – zoid – afultd

04zoo brazil – kalle ep – nero

05adam beyer & agaric – california gold – madeye

06sei a – march of the midi – imprimé

07felix da housecat – tweak – different

08russ gabriel – future funk – sestra rec

09der dritte raum – sieben – harthouse

10kyle geiger – identity crisis rmx – drumcode





DR. MOTTES AKTUELLE LIVE-DJ-SET DATES

10 04 2008

12. Apr. 2008 Energy Clubzone – Leipzig / Germany
18. Apr. 2008 Reifeprüfung @ Blumengold / Germany
25. Apr. 2008 Piepshow @ Kitkat @ Sage / Berlin / Germany
03. Mai. 2008 Omen Classix Night – Tanzhaus West / Germany
11. Mai. 2008 Kosmos Kino & Kino International /Berlin / Germany
25. Mai. 2008 HalleLuja – Krefeld / Germany
06. Jun. 2008 Laut gegen Nazis / Germany
20. Jun. 2008 Capitol Music Palace/ / Germany
27. Jun. 2008 Docks Hamburg / / Germany
28. Jun. 2008 Ruhr In Love / / Germany
19. Jul. 2008 Extrema Festival Eindhoven
02. Aug. 2008 Natur One Kastellaun / Germany
15. Aug. 2008 House Parade Timisoara

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Hanfparade 2008

10 04 2008

das kam eben per email rein…

Am 2. August 2008 wird in Berlin die zwölfte Ausgabe der Hanfparade stattfinden, die in diesem Jahr um 13:00 Uhr am Berliner Fernsehturm starten wird. Unter dem Motto »Jugendschutz, Verbraucherschutz, Legalisierung« fordert die Hanfparade die Aufhebung des Rechtsvorbehaltes für den Umgang mit Cannabis. Die Teilnehmer sehen im heimischen Anbau von Cannabis ein Mittel, die Konsumenten vom Schwarzmarkt unabhängig zu machen. Marihuana aus illegalen Großplantagen ist immer öfter mit gesundheitsgefährdenden Streckmitteln verunreinigt. Die Cannabis-Kriminalisierung verhindert einen effektiven Jugendschutz und einen effizienten Verbraucherschutz. Die Hanfparade ist eine Kundgebung gegen die Kriminalisierung von Cannabis und für eine Legalisierung.

Im Rahmen des »War on Drugs« kommt es immer wieder zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen. Beispielsweise wurden allein im Jahr 2003 in Thailand über 2.500 Menschen während landesweiten Razzien bei der Fahndung nach Drogenhändlern von der Polizei erschossen. Gemäß Einschätzung des Office of Narcotics Control Board (ONCB) der Vereinten Nationen waren 1.400 davon völlig unschuldige Personen. Bemerkenswert ist hierbei, daß während der Zeit dieser Massentötungen keine Ermahnungen zur Einhaltung der Menschrechte seitens der westlichen Regierungen erfolgten, wie beispielsweise in den letzten Wochen bezüglich der Vorgänge in Tibet. Beim »War on Drugs« gelten offenbar andere ethische respektive moralische Grundsätze als in den übrigen Bereichen der Politik. Deshalb ist die Hanfparade 2008 auch eine Demonstration gegen die Mißachtung der Menschenrechte.

Die Hanfparade ist die größte deutsche Veranstaltung für die Freigabe von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genußmittel. Nach der Auftaktkundgebung zu Füßen des Fernsehturms wird die Hanfparade durch das Zentrum von Berlin ziehen. Die Hanfparade fordert einen ehrlicheren Umgang mit der am häufigsten genutzten illegalisierten Droge.

Kundgebung gegen die Mißachtung der Menschenrechte
Pressemitteilung vom 8. April 2008 zur Hanfparade 2008
http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-04-08.html
Druckerfreundliche Version (PDF-Format, 189 KB, 9 Seiten):
http://www.eve-rave.net/abfahrer/presse/presse08-04-08.pdf

dr. motte sagt: „legalize it ;-) . denn illegal schaft mehr probleme!“

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Mindestens acht Tibeter im Kloster Tongkor in der TAP Kardze erschossen

7 04 2008


das ist mein neues profilfoto bei myspace

das kam eben per email rein…

Am 3. April schossen die paramilitärischen Truppen in der Nähe des Klosters
Tongkor in der TAP Kardze, Sichuan, auf demonstrierende Mönche und Laien,
laute Radio Free Asia wurden dabei 15 Tibeter erschossen, unzählige
verletzt, das TCHRD spricht von mindestens acht Toten, infolge der totalen
Nachrichtensperre ist es unmöglich, genaue Zahlen in Erfahrung zu bringen.
Die Übersetzung des Berichts von RFA, der weitere Einzelheiten nennt, steht
unter www.igfm-muenchen.de.
Das Bild des erschossenen Mädchens Tse Yangkyi wurde von Phayul übernommen.

Wir möchten auf die neue Website des Tibetan Solidarity Committee hinwiesen,
das sich aus Mitgliedern der tibetischen Exilregierung und von Nicht-
regiersungsorganisationen zusammensetzt:
www.stoptibetcrisis.net
Dort sind die Namen der Erschossenen aufgeführt.

Avaaz hat eine neue online-Petition, wo man seinem Staatsoberhaupt eine
Botschaft senden kann: www.avaaz.org

Briefverschlag an die UN-Menschenrechtskommissarin:
www.igfm-muenchen.de
******************************************************************
Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)
Top Floor, Narthang Building, Gangchen Kyishong, Dharamsala 176215, H.P.,
e-mail: dsala@tchrd.org, www.tchrd.org
Pressemitteilung, 5. April 2008

Mindestens acht Tibeter im Kloster Tongkor in Kardze erschossen
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Einer bestätigten dem TCHRD zugegangenen Information zufolge kamen
mindestens acht Personen ums Leben, als am 3. April 2008 Milizen der
bewaffneten Volkspolizei (PAP) und Polizisten des Büros für Öffentliche
Sicherheit (PSB) mit scharfer Munition auf demonstrierende Mönche und andere
Tibeter schossen. Zu dem Protest kam es, als die Mönche des Klosters Tongkor
(chin. Donggu) in der Gemeinde Zithang, Bezirk Kardze, Tibetisch-Autonome
Präfektur Kardze, Provinz Sichuan, die Freilassung von zwei Mönchen
forderten, die wegen ihres Widerstandes gegen die Maßnahmen zur
„patriotischen Umerziehung“ am Vortag festgenommen worden waren. Es wird
berichtet, daß im dem Feuer der Polizei Dutzende von Tibetern verletzt
wurden. Es kam auch zu zahlreichen Festnahmen.
Das offizielle Sprachrohr der Regierung, Xinhua, erwähnte zwar den Vorfall,
bezeichnete ihn aber als „Krawall“ und sprach nur von der Verletzung eines
Regierungsbeamten, nicht aber über die vielen Toten, Festnahmen und
Verletzungen bei den tibetischen Demonstranten.

Einer zuverlässigen Quelle zufolge brach der Protest in dem Kloster Tongkor
in der Gemeinde Zithang, Bezirk Kardze, am 2. April aus, als ein sogenanntes
Arbeitsteam der Regierung anrückte, um die „patriotische Erziehung“
durchzuführen. Dabei handelt es sich um Sitzungen zur politischen
Indoktrination, bei denen die Mönche aufgefordert werden, den Dalai Lama zu
verleumden und sich von den derzeitig an vielen Orten stattfindenden
Protesten zu distanzieren. Der Oberlama des Klosters Tongkor, Lobsang
Jamyang, verweigerte dem Arbeitsteam seine Kooperation. Der Mönch Yeshi
Nyima wandte sich offen gegen die Kampagne, andere Mönche taten es ihm
gleich, sie weigerten sich dem Arbeitsteam Folge zu leisten und sagten: „Wir
können den Dalai Lama einfach nicht kritisieren, und sollte es uns das Leben
kosten“. Am folgenden Tag kehrten die Kader des Arbeitsteams ins Kloster
zurück und brachten Hunderte von PAP und PSB-Kräften mit, welche die Zimmer
der Mönche auf der Jagd nach Dalai Lama Bildern durchwühlten; sie
konfiszierten auch Bilder des früheren Oberlamas des Klosters, Tongkor
Shabdrung, Mobiltelefone und andere Gegenstände. Augenzeugen zufolge nahm
das Personal von PAP und PSB einen etwa 70jährigen Mönch namens Geshe
Tsultrim Tenzin und einen 26jährigen Laien Tsultrim Phuntsok fest.

Daraufhin machte sich die über 300 Köpfe zählende Mönchsgemeinschaft in
Richtung der Bezirksverwaltung auf den Weg, um die Freilassung der beiden zu
fordern. Hunderte von Tibetern schlossen sich ihnen unterwegs an.
Schließlich zerstreuten sie sich auf die Zusage der Beamten hin, daß die
beiden um 8 Uhr abends freigelassen würden, aber als sie merkten, daß das
Versprechen nicht eingehalten wurde, kehrten sie zurück. Da wurden sie von
einem großen Aufgebot an PAP- und PSB-Polizisten aufgehalten; es kam zu
einem Handgemenge zwischen den Polizeikräften und den Protestierenden,
woraufhin letztere in die Menge schossen und mindestens acht Personen
töteten und Dutzende anderer verletzten.

Einige der Erschossenen wurden von den Quellen identifiziert als: Zangden,
ein 27jähriger Mönch aus dem Dorf Tsangyoe, Phurbu Delek, 30, Tseyang Kyi,
23, eine junge Frau, Druklo Tso, 34, eine Frau aus dem Dorf Gugra, Tenlo,
32, eine Frau aus dem Dorf Gugra; die Identität der übrigen konnte nicht
festgestellt werden. Drei Mönche aus dem Kloster Tongkar, Nyima, Kalpo
(alias Kabhuk) und Thupten Gelek, ursprünglich aus dem Dorf Sheru, befinden
sich infolge der Schußverletzungen in kritischem Zustand. Andere Berichte
sprachen vom Tod von mindestens 8 Tibetern, außerdem wird der Zuchtmeister
des Klosters, Tsewang Rinzin, vermißt.

In den letzten Wochen haben die chinesischen Behörden ihre
Verleumdungskampagne gegen den Dalai Lama mit bösartigen Redensarten
beständig verschärft, um die Tibeter zur Aufgabe der Loyalität ihm gegenüber
zu bringen. Die Wiederaufnahme der „patriotischen Erziehung“ in den
monastischen Institutionen soll genau diesem Zweck dienen.

Ebenso geschah es im August 2007: Nachdem der 52jährige Nomade Ronggye Adrak
bei dem jährlichen Pferderennen-Fest in Lithang als Einzelner friedlich
protestiert hatte, wurde die „patriotische Erziehung“, mit der die Tibeter
dem Dalai Lama entfremdet werden sollen, in dem gesamten Bezirk von Lithang
intensiviert. Es kam zu etlichen Fällen willkürlicher Festnahmen von
Tibetern, die sich der Kampagne mutig widersetzten.

Das TCHRD verurteilt auf das Schärfste die brutale Gewaltanwendung der
chinesischen Sicherheitskräfte gegen friedliche tibetische Demonstranten. Es
ruft die Regierung der VR China auf, alle Tibeter freizulassen, die
verhaftet wurden, nur weil sie ihre grundlegenden Menschenrechte wahrnahmen,
die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der chinesischen
Verfassung und vielen anderen internationalen Verträgen niedergelegt sind,
denen China beitrat. Das Zentrum ruft die VR China weiterhin auf, die
Kampagne zur „patriotischen Erziehung“ in allen religiösen Einrichtungen
Tibets sofort einzustellen. Die Regierung sollte sicherstellen, daß die
Festgenommenen keiner Mißhandlung und Folter unterzogen werden, wie sie in
den von China betriebenen Haftzentren und Gefängnissen in ganz Tibet gang
und gäbe ist.

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Mensching
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* Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
* Arbeitsgruppe München
* Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München
* tibet @ igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html
* Spendenmöglichkeit: IGFM München,
* Kto 158393803, Postbank München, BLZ 700 100 80
* IBAN DE71700100800158393803 – BIC PBNKDEFF
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